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Franchise, Franchising oder Konzessionsverkauf beschreibt die Weitergabe eines Geschäftskonzeptes an einen (zukünftigen) Geschäftspartner gegen Gebühr. Der Franchisenehmer hat so die Möglichkeit, sich eine eigene Existenz mit einem bereits erprobten Geschäftsmodell aufzubauen, während der Franchisegeber mit geringerem wirtschaftlichem Risiko expandieren kann.

 

Franchise-Systeme überprüfen sehr genau, ob Interessenten als Franchisepartner in Frage kommen und über die nötigen finanziellen Mittel verfügen. In der Regel sind vom Franchisenehmer zwei Arten von Gebühren zu entrichten: Einmalige Eintrittskosten, mit denen das Recht der Lizenznutzung erworben wird, sowie laufende Gebühren, mit denen der Franchisegeber am Umsatz beteiligt wird. Für ersteres nehmen potenzielle Franchisenehmer meist ein Bankdarlehen auf. In der Regel wird jedoch eine Eigenbeteiligung von 20 Prozent der Gesamtsumme erwartet. Reicht das Eigenkapital dafür nicht aus, besteht die Möglichkeit, Unterstützung von Bürgschaftsbanken zu erhalten.

Derzeit gibt es rund 1000 Franchise-Systeme in Deutschland, zu denen beispielsweise McDonald's, Subway, Burger King, Reno, Das Futterhaus, OBI und die Schülerhilfe gehören. Alle diese Betriebe sind bundesweit, meist sogar international weitgehend identisch.

Welche Voraussetzungen ein Franchisenehmer erfüllen muss, variiert von Unternehmen zu Unternehmen. Beispielhaft werden hier die Bedingungen des Franchise-Systems Das Futterhaus aufgeführt: https://www.futterhaus.de/unternehmen/franchisepartner-werden/.


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