Eine Tierversicherung ist ein Versicherungsverhältnis, das in der Gewährung von Versicherungsschutz für bestimmte Schadensereignisse zulasten von Tierhaltern besteht.

Zu den Tierversicherungen zählen die Tierhalterhaftpflichtversicherung, die Tierkrankenversicherung und die Tierhalter-Rechtsschutzversicherung sowie die Entschädigungsleistungen aus der Tierseuchenkasse nach § 20 TierGesG.

Eine Tierversicherung kann von Tierhaltern genutzt werden, die sich finanziell absichern möchten, falls ihr Tier erkrankt oder verletzt wird. Die Versicherung kann für Haustiere wie Hunde und Katzen, aber auch für Nutztiere wie Pferde oder Rinder abgeschlossen werden.

Die häufigsten versicherten Risiken bei Tierversicherungen sind:

  1. Tierarztkosten: Eine Tierkrankenversicherung deckt die Kosten für Tierarztbesuche, Medikamente, Operationen und andere medizinische Behandlungen ab.

  2. Unfälle: Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die ein Tier verursacht hat, wie z.B. wenn ein Hund jemanden beißt oder ein Pferd ausbüxt und einen Unfall verursacht.

  3. Krankheiten: Eine Tierkrankenversicherung deckt auch die Kosten für Behandlungen von Krankheiten ab, wie z.B. Diabetes, Krebs oder Infektionskrankheiten.

  4. Verlust oder Diebstahl: Eine Tierdiebstahlversicherung kann dazu beitragen, die Kosten für die Suche nach einem vermissten Tier zu decken oder den Kauf eines neuen Tieres zu finanzieren.

  5. Reiseversicherung: Eine Reisekrankenversicherung kann die Kosten für eine medizinische Behandlung im Ausland decken, falls das Tier während einer Reise erkrankt oder verletzt wird.

Es gibt jedoch verschiedene Arten von Tierversicherungen und die abgedeckten Risiken können je nach Versicherungsgesellschaft und Policenbedingungen unterschiedlich sein. Es ist daher wichtig, die Bedingungen und Einschränkungen jeder Versicherung sorgfältig zu prüfen, um sicherzustellen, dass sie den Bedürfnissen des Tierhalters und seines Tieres entspricht.