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Ein Brady Bonds ist eine Staatsanleihe von Schwellenländern, die in den achtziger Jahren zur Überwindung der internationalen Schuldenkrise eingeführt wurden. Sie sind nach dem damaligen US-Finanzminister Nicolas Brady benannt. Im Rahmen des sog. Brady-Plans konnten notleidende Kredite in längerfristige Anleihen umgewandelt werden, deren Bedienung durch den Erwerb von US-Staatspapieren seitens der Schuldnerländer, d.h. über die darüber erhaltenen Zins- und Tilgungszahlungen, teilweise abgesichert wird. Brady Bonds zählen zu den liquidesten Anleihen, die von Schwellenländern begeben werden. Sie gehören zu den risikoreichen Wertpapieren, stoßen jedoch aufgrund einer hohen Effektivverzinsung auf reges Interese.