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Die Vorkopplung ist Teil der Unternehmensplanung. Aus zukünftigen (also angenommenen, vermuteten, extrapolierten oder vorgegebenen) Ereignissen werden Maßnahmen für die Gegenwart abgeleitet.

Beispiele:

  • Bei saisonal relevanten Produkten kann man eine Nachfragesteigerung leicht vermuten. Daher können bereits jetzt Maßnahmen ergriffen werden, z.B. Planung und Erweiterung der Produktions- und Lagerkapazität.
  • Auch durch Extrapolation kann man zukünftige Ereignisse berechnen. So gilt für ein bestimmtes Produkt eine auf Erfahrung basierende Reklamationsrate. Bei erhöhtem Absatz des Produktes steigt zukünftig auch der Arbeitsaufwand in der Reklamationsbearbeitung. Diesen zukünftigen Aufwand gilt es bereits heute zu planen.
  • Selbst vorgegebene Ereignisse können und müssen oft zu gegenwärtigen Maßnahmen führen. Gewinn- oder Umsatzziele der Geschäftsführung sollten nicht zufällig erfüllt werden sondern das Ergebnis von geeigneten Maßnahmen sein. Höhere Umsätze lassen sich durch mehr Werbung, höhere Rabatte, schnellere Lieferung und/oder bessere Qualität erreichen. 

Ein verwandter Begriff ist die Rückkopplung, bei der Maßnahmen auf vergangenen Ereignissen basieren.


Buchliste: Vorkopplung