Arbitrage beschreibt das Ausnutzen von Preisdifferenzen eines Wirtschaftsgutes. Bei Wertpapieren profitiert der Arbitrageur von Preisunterschieden an verschiedenen Börsen, d.h. er kauft zu einem möglichst niedrigen Kurs ein, um sofort zu einem möglichst hohen Kurs an einer anderen Börse zu verkaufen.

Arbitragegewinne lassen sich vor allem erzielen, wenn hektische Kursveränderungen eines Marktes von anderen Marktteilnehmern noch nicht sofort nachvollzogen wurden. Durch die hohe Markttransparenz und Realtimekurssysteme wird es bei Aktien jedoch zunehmend schwerer, massive Kursdifferenzen auszunutzen.


Andere /Weitere Definition:

Als Arbitrage bezeichnet man (Börsen-) Geschäfte, die die Preis-, Kurs- oder Zinsunterschiede auf verschiedenen Märkten ausnutzen. Ein Marktteilnehmer kann durch gleichzeitigen Kauf eines Gutes (Wertpapier, Devisen) zum niedrigen Preis P1 am Handelsplatz A und Verkauf zum höheren Preis P2 am Handelsplatz B Gewinne erzielen. Dadurch werden Preisunterschiede an verschiedenen Märkten verringert bzw. aufgehoben.


Andere Definition:
Die Arbitrage bezeichnet die risikolose Ausnutzung unterschiedlicher Kurse einer Ware an verschiedenen Märkten (Börsen) durch den gleichzeitigen Kauf und Verkauf der Ware an beiden Märkten.