Lexikon I
Lexikon I
"Interbank" bezieht sich auf die Geschäfte oder Transaktionen, die zwischen Banken stattfinden. Im Finanzbereich bezieht sich Interbank meistens auf den Devisenmarkt, wo Währungen zwischen Banken zu Marktkursen gekauft und verkauft werden.
Der Internationale Währungsfonds (Internationaler Währungsfonds, IWF, im englischen Sprachraum: International Monetary Fund IMF) wurde als Sonderbehörde der UNO 1945 gegründet, mit dem Zweck, die internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Währungspolitik und Währungsbeziehungen zu fördern.
Ein Interventionspunkt kennzeichnet ein Limit, ab dem eine Notenbank zur Intervention am Devisenmarkt verpflichtet ist.
Der Intra-Day-Handel ("Innerhalb-des-Tages-Handel") ist die mögliche Strategie eines Wertpapieranlegers. Sie beinhaltet den Kauf und Verkauf einer Wertpapier- oder Devisenposition innerhalb eines Börsentages.
Unter Intra-Day-Trading (zu Deutsch etwa "Handel innerhalb des Tages") versteht man den Handel mit Wertpapieren, deren Positionen jeweils zum Ende des Tages aufgelöst werden.
Der Inventarwert eines Investmentfonds setzt sich aus den im Fonds befindlichen Wertpapieren und den Barmitteln zusammen.
Eine Inverse Zinsstruktur liegt vor, wenn langfristige festverzinsliche Wertpapiere niedrigere Renditen als kurzfristige haben.
Eine Investition ist eine Kapitalanlage, mit der ein bestimmtes Ziel verfolgt wird. Das Investitionsbudget ist der Plan, der die wesentlichen Investitionen mit den dazu gehörenden Beträgen für die nächste Planungsperiode bestimmt. Die Investitionsrechnung ist eine Form der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung um zu ermitteln, ob sich eine zweckgebundene Geldausgabe lohnen wird.
Eine Investition in Sachanlagen ist z.B. eine Investition zur Errichtung einer neuen Betriebsstätte, zur Erweiterung einer bestehenden Betriebsstätte oder zur Vornahme einer grundlegenden Änderung des Produkts oder des Produktionsverfahrens einer bestehenden Betriebsstätte (durch Rationalisierung, Produktumstellung oder Modernisierung).
Ein Investitionsgrad ist der in Aktien etc. angelegte Teil des Fondsvermögens ohne Barreserve.
English: Investment
Ein Investment ist eine Investition, auch Kapitalanlage, in der privaten Finanzplanung (dort auch Geldanlage) und der Betriebswirtschaftslehre die Verwendung finanzieller Mittel (Wöhe), um damit Privatvermögen durch Erträge zu vermehren bzw. als Teil des Geschäftsprozesses um die Gewinne eines Unternehmens zu steigern.
Als Investmentbanking bezeichnet man Bankdienstleistungen, die sich im wesentlichen mit Wertpapiergeschäften befassen.
Ein Investmentclub ist ein Club, in dem sich Kleinanleger zusammenschließen, um Wertpapiere zu kaufen.
-Siehe auch:
"Investmentfonds" findet sich im NACE Code "65.23"
- - Finanzierungsinstitutionen a.n.g.
- - · Wertpapieranlagen, z. B.
Eine Investmentgesellschaft ist ein Unternehmen, das Kapital von Anlegern sammelt, um dieses auf bestimmten Märkten (in- und/oder ausländische Wertpapiere, Geldmarktpapiere, Immobilien, Beteiligungen) meist breit gestreut als Fonds zu investieren.
English: Investor / Français: Investisseur
Der Investor (auch Kapitalanleger oder Anleger genannt) legt als einer der Kapitalmarktakteure Geld am Kapitalmarkt an. Er investiert. Investoren werden in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt, da sie jeweils unterschiedlich am Markt auftreten und auch andere Anlagestrategien verfolgen.
Seite 3 von 4