Lexikon K
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Ein Koinvestor ist ein Zweitinvestor bei umfangreichen Investitionen. Bei größeren Investionsvorhaben werden oft zwei oder mehrere VC-Gesellschaften mit der Finanzierung betraut,
Eine Kombizinsanleihe ist eine Anleiheform mit gestaffeltem Zinssatz, dessen Muster bereits bei der Emission vereinbart wird und von den Entwicklungen am Kapitalmarkt unabhängig ist.
Ein Kommanditaktionär ist ein Aktionär einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA).
English: limited partnership / Español: sociedad en comandita / Português: sociedade em comandita / Français: société en commandite / Italiano: società in accomandita
Zur Gründung einer Kommanditgesellschaft (KG) benötigt man mindestens einen Komplementär (persönlichen Vollhafter) und einen Kommanditisten (haftet nur in Höhe seiner Einlage). Die Firma der Kommanditgesellschaft muss wenigstens den Namen eines persönlich haftenden Gesellschafters mit einem Zusatz enthalten, der ein Gesellschaftsverhältnis andeutet, z.B. Müller & Co.
English: Limited Partnership with Shares / Español: Sociedad en comandita por acciones / Português: Sociedade em comandita por ações / Français: Société en commandite par actions / Italiano: Società in accomandita per azioni
Eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) ist eine Kapitalgesellschaft mit Elementen einer Personengesellschaft.
Der Kommanditist ist der Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft, der nur bis zur Höhe seiner Einlagen haftet.
English: Commission agent / Español: Agente comisionista / Português: Comissionário / Français: Commissionnaire / Italiano: Commissionario
Kommissionär ist eine Person oder ein Unternehmen, das im eigenen Namen, aber für Rechnung eines Dritten (des Kommittenten) handelt. Der Kommissionär übernimmt im Finanzwesen die Aufgabe, Wertpapiere, Waren oder Dienstleistungen im Auftrag des Kommittenten zu kaufen oder zu verkaufen. Dabei trägt der Kommissionär das Risiko und haftet gegenüber dem Dritten.
Bei einem Kommissionsgeschäft werden Wertpapiere im eigenen Namen, aber auf fremde Rechnung gehandelt.
English: Principal (in commission transactions) / Español: Comitente / Português: Comitente / Français: Commettant / Italiano: Committente
Der Kommittent ist ein zentraler Begriff im Finanz- und Handelsrecht, der die Partei bezeichnet, die einen Kommissionär mit der Durchführung von Geschäften im eigenen Namen, aber auf Rechnung des Kommittenten beauftragt. Diese Rechtsfigur spielt insbesondere im Wertpapierhandel, im Warenverkehr und bei der Vermögensverwaltung eine entscheidende Rolle, da sie die rechtliche und wirtschaftliche Trennung zwischen Auftraggeber und ausführendem Akteur regelt. Die Beziehung zwischen Kommittent und Kommissionär ist durch spezifische Pflichten und Haftungsregelungen geprägt, die in nationalen und internationalen Rechtsnormen verankert sind.
Eine Kommunalanleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier, das von Kommunen (Städten, Gemeinden etc.) zu ihrer Finanzierung begeben werden.
Eine Kommunalobligation ist eine überholte Bezeichnung für Pfandbriefe der Öffentlichen Hand (Kommunen, Städte).
English: Municipalities and cities / Español: Municipios y ciudades / Português: Municípios e cidades / Français: Communes et villes / Italiano: Comuni e città
Kommunen und Städte sind lokale Verwaltungseinheiten, die im Finanzwesen eine wichtige Rolle spielen. Sie sind für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen und die Verwaltung lokaler Finanzen verantwortlich. Diese Einheiten finanzieren ihre Aufgaben durch Steuereinnahmen, Gebühren und Zuweisungen von Bund und Ländern.
Eine Kompensation im Wertpapiergeschäft bedeutet, dass eine Bank die Abwicklung von Käufen und Verkäufen des selben Wertpapiers ohne die Börse durchführt.
English: Competence / Español: Competencia / Português: Competência / Français: Compétence / Italiano: Competenza
Im Finanzenkontext bezieht sich der Begriff Kompetenz auf die Fähigkeit, Wissen, Fertigkeiten und Erfahrungen effektiv einzusetzen, um finanzielle Entscheidungen zu treffen und finanzielle Ressourcen zu managen. Diese Kompetenz umfasst ein breites Spektrum an Kenntnissen, von der persönlichen Finanzplanung und Budgetierung über die Investition in Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere bis hin zum Verständnis von Finanzmärkten und -instrumenten. Im weiteren Sinne beinhaltet finanzielle Kompetenz auch die Fähigkeit, finanzielle Risiken zu bewerten, zukünftige Finanztrends zu antizipieren und entsprechende Strategien zur Vermögensbildung und -sicherung zu entwickeln.
Ein Komplementär ist der persönlich, d.h. mit seinem ganzen Vermögen haftende Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft.
English: Complementary term / Español: Término complementario / Português: Termo complementar / Français: Terme complémentaire / Italiano: Termine complementare
Komplementärbegriff bezeichnet im Finanzwesen einen Begriff oder ein Konzept, das sich ergänzend zu einem anderen Begriff verhält und dessen Verständnis erweitert oder präzisiert. Solche Begriffe ermöglichen eine klarere Abgrenzung und ein tieferes Verständnis komplexer Finanzthemen, da sie wichtige Zusammenhänge und Gegensätze in den jeweiligen Begrifflichkeiten verdeutlichen. Sie dienen oft dazu, unterschiedliche finanzielle Perspektiven oder Strategien einander gegenüberzustellen.
English: Complexity / Español: Complejidad / Português: Complexidade / Français: Complexité / Italiano: Complessità
Im Finanzen Kontext bezieht sich Komplexität auf das Maß an Schwierigkeit, Vernetztheit und Unvorhersehbarkeit, das mit Finanzmärkten, -instrumenten, -strategien und -entscheidungen verbunden ist. Komplexität in den Finanzen kann aus der Vielfalt der Finanzprodukte, der Dynamik der Märkte, den rechtlichen Rahmenbedingungen und der Interaktion zwischen globalen Wirtschaftsakteuren resultieren. Diese Komplexität stellt sowohl für individuelle Anleger als auch für professionelle Finanzmanager eine Herausforderung dar, da sie das Verständnis, die Bewertung und das Management von Finanzrisiken und -chancen erschwert.
English: Economic management / Español: Gestión ECONómica / Português: Gestão económica / Français: Gestion économique / Italiano: Gestione economica
Konjunktursteuerung bezieht sich auf die politischen Maßnahmen und Strategien, die von Regierungen und Zentralbanken ergriffen werden, um die wirtschaftliche Aktivität zu beeinflussen und zu stabilisieren. Ziel ist es, Wirtschaftszyklen zu glätten, Arbeitslosigkeit zu reduzieren, Inflation zu kontrollieren und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern.
English: Business Cycle / Español: Ciclo ECONómico / Português: Ciclo Econômico / Français: Cycle Économique / Italiano: Ciclo Economico
Konjunkturzyklus bezeichnet die periodischen Schwankungen der Wirtschaftstätigkeit innerhalb einer Volkswirtschaft. Diese Zyklen bestehen aus verschiedenen Phasen, die regelmäßig auftreten und die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen.